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Über Perl

27. JUNI 2011
von Jörg
Programmierung - Perl

Perl LogoPerl steht für "practical extraction and report language". Ziel des Autors Larry Wall bei der Erstellung von Perl war es, eine Sprache zu entwickeln, die einerseits die wichtigsten Programmierbefehle wie Schleifen, Verzweigungen, etc. enthält und andererseits aber auch die Möglichkeit bietet, leicht Such- und Ersetzungsoperationen wie in einem Editor durchzuführen. Somit entstand Perl im wesentlichen als eine Synthese aus der Programmiersprache C und den UNIX-Funktionen sed und awk.

Die Programme, die man in Perl schreibt, werden als ASCII-Files gespeichert (wie ein Shell-Skript) und erst unmittelbar vor der Ausführung kompiliert. Dies macht Programme einerseits leicht editierbar und auch auf andere Rechnersysteme übertragbar, andererseits zeichnen sich Perl-Programme insbesondere bei Suchfunktionen durch eine hohe Geschwindigkeit aus.

Perl ist gemäß der Artistic License sowie (bei den neueren Versionen) unter der GNU Public License (GPL) einschließlich des Quellcodes frei verfügbar. Auf den meisten UNIX- bzw. Linux-Systemen ist Perl bereits vorinstalliert (unter dem Pfad /usr/local/bin/perl oder /usr/bin/perl). Strawberry Perl oder AktivePerl sind wohl die gängiste und am meisten benutzte Perl-Distribution.

Ich werde hier auf dieser Webseite ausschließlich auf Perl 5 eingehen, wer dennoch Interesse an Perl 6 hat, und vielleicht die Hauptunterschiede kennenlernen will, der sollte sich diese Seite einmal genauer betrachten.

Perl Installation

Ich habe mich für Strawberry Perl entschieden, da es sehr leicht ist damit nachträgliche Module zu installieren. Falls zb. das Modul GD::Image benötigt wird, reicht in der Konsole der folgende Aufruf mit cpan: cpan GD::Image. Mit der benötigten Internetverbindung greift cpan auf die CPAN-Seite zurück, welche als offizielle Sammelstelle für Perl-Module gilt, und läd das benötigte Modul herunter und installiert es im Perl-Ordner lib.

Ein kleines Programm mit Perl

#!/usr/bin/perl -w
print "Hallo Welt!\n";

Der sogenannte Shebang #! ist immer in der 1. Zeile eines Perlprogramms, der nachfolgende Path gib an mit welchem Interpreter dieses Script ausgeführt werden soll. Die Option -w bewirkt, dass nicht nur Fehler, sondern auch Warnungen ausgegeben werden.
Nur unixoide Betriebssysteme (Linux) und unter Windows zb. XAMPP (Apache HTTP Server) benutzen diese Technik. Unter Windows 7 wäre es ratsam diesen Path in die Umgebungsvariable PATH einzutragen, um somit jeder Zeit in der Konsole Perl .pl Programme starten zu können.

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Ein Frosch der sich an der Seite festhält