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Aufgaben eines DBMS

26. JULI 2011
von Jörg
Datenbanken - MySQL

Aufgaben eines Datenbank-Management-Systems

Im Folgenden werden einige Aufgaben eines Datenbank-Management-Systems erläutert. Es erfüllt jedoch nicht jedes am Markt erhältliche DBMS-Produkt alle hier zusammengetragenen Wünsche im gleichen Maße.

Datenbanken können sehr unterschiedliche Informationen speichern. Neben Texten und Zahlen können es auch Bilder und Töne usw. sein. Das DBMS muss daher zunächst einmal geeignete Datenformate bieten. Die Operationen auf dem Datenbestand (z.B.: Erweitern, Löschen, Suchen etc.) müssen dann unabhängig vom Datentyp sein. Eine Datenintegration ermöglicht dem Benutzer somit eine einheitliche Verwaltung aller Daten.

Die Bearbeitung und Änderung des Datenbestandes erfolgt mit einigen wenigen definierten Operationen. Informationen werden abgelegt, herausgesucht und verändert. Das DBMS hat die Aufgabe, diese Operationen auf einer abstrakten Ebene anzubieten und dann konkret umzusetzen. Beispielsweise kann ein Benutzer das Kommando geben, spezielle Informationen aus dem Datenbestand herauszusuchen. Das DBMS wendet dann eine geeignete Suchstrategie an, um die Aufgabe möglichst zeitsparend auszuführen.

Eine effiziente Datenverwaltung setzt eine gewisse Ordnung der Daten voraus. Diese Ordnung ergibt sich in der Praxis aus dem konkreten Anwendungsfall. Eine Adressen- Datenbank könnte beispielsweise Namen, Anschriften, Telefonnummern und Mailadressen enthalten. In einer Produktdatenbank dagegen werden wir Artikelnummern, Preise und Lagerbestände speichern.

Das DBMS hat die Aufgabe, für beliebige Problemstellungen geeignete Kombinationen von Datentypen zusammenfassen zu können. Dazu werden die Daten abstrakt definiert, d.h. es wird beschrieben, aus welchen Datentypen sich der Datenbestand zusammensetzt. Das DBMS verwaltet diese Datenbeschreibungen in einem Datenwörterbuch (data dictionary). Nicht alle Datenbanknutzer müssen oder dürfen alle gespeicherten Daten sehen. Beispielsweise können in einer Personaldatenbank vertrauliche Informationen gespeichert sein, die nur einem begrenzten Personkreis zugänglich gemacht werden sollen. Ein DBMS kann so konfiguriert werden, dass es nur die Daten auswählt, die für den individuellen Nutzer relevant sind. In der Fachsprache bezeichnet man einen derartige Datenauswahl als „Sicht“. Das DBMS realisiert somit unterschiedliche „Sichten“ für unterschiedliche Nutzer. Datenbestände müssen widerspruchsfrei gehalten werden. Beispielsweise darf in einer Produktdatenbank keine Produktnummer zweimal vergeben werden. In Bestellvorgängen dürfen nur Produktnummern aufgenommen werden, zu denen auch Produkte existieren. Das DBMS hat die Aufgabe, derartige Fehler zu verhindern und die Konsistenz des Datenbestandes zu überwachen. Änderungen am Datenbestand werden vor und nach der Ausführung auf ihre Korrektheit hin überprüft.

Datenbank-Management-Systeme sind in der Regel Mehrbenutzersysteme. Ein Zugriff auf die Daten ist nur möglich, wenn man sich am DBMS mit einer Nutzerkennung und einem Passwort angemeldet hat. Das DBMS verwaltet dazu eine Liste von Nutzern und speichert ab, welche Rechte jeder Nutzer hat. Der Datenschutz ist somit gewährleistet, da nur autorisierte Zugriffe zugelassen werden.

Manche Änderungen des Datenbestandes bestehen aus mehreren Teilschritten. Eine Überweisung eines Geldbetrages besteht zum Beispiel darin, dass von einem Konto Geld abgebucht und auf einem anderen Konto Geld gutgeschrieben wird. Die Überweisung ist somit eine „Transaktion“, die immer als Ganzes ausgeführt werden muss. Sollte ein Teilschritt nicht funktionieren, dann muss die ganze Transaktion gestrichen werden. Es wäre beispielsweise fatal, wenn zwar von einem Konto das Geld abgebucht wird, die Gutschrift aber scheitert, weil das angegebene Zielkonto nicht existiert. Dann würde plötzlich Geld spurlos verschwinden. Das DBMS überwacht die Ausführung von Transaktionen und macht gegebenenfalls Teilschritte auch wieder rückgängig.

In Mehrbenutzersystemen müssen Veränderungen des Datenbestandes, also „schreibende“ Zugriffe aufeinander abgestimmt werden. Ein Hotelzimmer darf beispielsweise nicht von zwei Reisebüros gleichzeitig gebucht werden. Das DBMS muss die Buchungsanforderung synchronisieren, d.h. dem einen Reisebüro die Buchung erlauben, die Buchung des Hotelzimmers vornehmen und das andere Reisebüro darüber informieren, dass keine Buchung mehr möglich ist.

Ein Datenverlust wegen eines Systemabsturzes kann unter Umständen die Existenz eines ganzen Unternehmens gefährden. Daher enthalten professionelle DBMS eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen. Neben dem regelmäßigen Sichern des gesamten Datenbestandes gehört dazu auch die Aufzeichnung aller Zugriff. Im Fall des Falles kann dann, ausgehend von dem zuletzt gesicherten Zustand, der letzte gültige Datenbestand rekonstruiert werden.

Kommentare:

war schon bischen loooolll

von sooos am 31. AUGUST 2016 um 13:43 Uhr » schhaschh

oder auch mem jenschdem wie man es sieht

am 31. AUGUST 2016 um 13:44 Uhr

könntest du vielleicht etwas über das sossystem schreiben das fände ich echt sehhhrrr seeesss

am 31. AUGUST 2016 um 13:45 Uhr

hahah

am 31. AUGUST 2016 um 13:46 Uhr

Ich finde den blogeintrag ziemlich schasch

am 31. AUGUST 2016 um 13:46 Uhr

es ist sehr interessannt und schesch

am 31. AUGUST 2016 um 13:46 Uhr

du auch ?

am 31. AUGUST 2016 um 13:47 Uhr

wo bekommst du die teile dafür her?

am 31. AUGUST 2016 um 13:49 Uhr

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Ein Frosch der sich an der Seite festhält